Postkrieg – ein philatelistisch besonderes Thema deutsch-deutscher Geschichte

Nicht nur die deutsche Wiedervereinigung sondern auch der sog. „Postkrieg“ zwischen beiden deutschen Staaten ist philatelistisch ein interessantes Thema. Als Postkrieg bezeichnet man es, wenn die Post-Organisation eines Landes die Postsendungen eines anderen Landes aus politischen Gründen nicht akzeptiert. Dies kann sich z. B. auf Briefmarken oder Stempel beziehen.

Hierzu hat uns Christian Helfert aus Riedlingen zwei Belege für unsere Veranstaltungshomepage zur Verfügung gestellt:

September 1965: Einschreibebrief von Riedlingen nach Eythia (DDR); Mi-Nr. 475 (2-fach) und 479 (2-fach) – unkenntlich; Datumbrückenstempel mit PLZ 794 Kennbuchstabe „b“ 25.9.65-17; Einschreibezettel 794 Riedlingen Kennbuchstabe „a“; Postkrieg: Postwertzeichen mit bläulichgrauer Farbe unkenntlich gemacht
20. Juli 1965: Brief von Riedlingen nach Pegau (DDR); Mi-Nr. 479 – unkenntlich; Datumbrückenstempel mit PLZ 794 – weitere Stempeldaten unkenntlich; Postkrieg: Postwertzeichen mit schwarzer Lackfarbe unkenntlich gemacht;